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Restaurierung

Die Wiederentdeckung der Geschichte 2008-2016

Eine finanzielle Durststrecke zwang den Vorstand in den 1990er Jahren, umfangreiche Bauarbeiten aufzuschieben. Im Nachhinein ein Glücksfall, denn in der schlichten Hülle des Berghotels versteckte sich ein historisches Interieur, das die Genossenschaft in den Restaurierungen ab 2008 nun denkmalgerecht in Wert setzte. Bis 2016 wurden die öffentlichen Räume im Erdgeschoss, die Zimmer und Gänge der Obergeschosse und zuletzt das Treppenhaus sorgfältig instand gestellt und die Haustechnik zeitgemäss erneuert.

Heute lässt sich die Baugeschichte am Interieur ablesen: Im Restaurant trifft das biedermeierliche Dekor von 1883 auf die moderne Bartheke, im Treppenhaus lassen die gemalten Wandfelder von 1897 mancherorts die Quadermalerei von 1883 durchschimmern, in der Walliserstube erinnert das Heimatstil-Interieur an die Nachkriegszeit. Ein Prunkstück ist der Speisesaal mit der auf historischen Maschinen nachgedruckten Rosentapete. Die meisten der 30 Gästezimmer besitzen historisches Mobiliar aus der Hand örtlicher Schreiner. In den Belle-Epoque-Zimmern bilden raue Bretterböden, passende Tapeten, restaurierte Deckenfriese und das Mobiliar ein stimmiges Ensemble, das mit den modernen Nasszellen oder Waschtischen kontrastiert.

Seit 2008 ist das Hotel stolzes Mitglied der "Swiss Historic Hotels", und ICOMOS Schweiz verlieh ihm 2013 einen Spezialpreis "für die fundierte Spurensuche an einem wichtigen Hotel in den Alpen und für die kontinuierliche Restaurierung der Anlage durch eine engagierte Personengruppe".

Mehr zur Restaurierung: BROSCHÜRE 135 JAHRE HOTEL OFENHORN

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